Iran droht mit angriffen auf us-technologieunternehmen – apple unter den zielen
Die Drohungen des iranischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) richten sich gegen eine Reihe amerikanischer Technologie- und Finanzunternehmen. Die Warnung, die über den Telegram-Messenger verbreitet wurde, könnte weitreichende Folgen haben.

Irgc droht mit angriffen auf us-firmen nach warnungen vor spionage
Der IRGC nannte 18 US-Unternehmen, darunter Apple, Microsoft, Intel, Google, Meta, IBM, Nvidia und Cisco, sowie Finanzinstitute wie J.P. Morgan. Auch der Automobilhersteller Tesla und der Flugzeughersteller Boeing befanden sich auf der Liste.
Der IRGC bezeichnete Apple, Google und andere Technologieunternehmen als „Terroristen“ und forderte ihre Mitarbeiter auf, ihre Arbeitsplätze sofort zu verlassen, um ihr Leben zu retten. Zudem wurden Residents in einem Kilometer Entfernung von diesen Unternehmen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Diese Drohungen erfolgen, nachdem der IRGC bereits zuvor erklärt hatte, dass die „legitimen Ziele“ des Iran sich „allmählich ausweiten“. Die iranische Regierung argumentiert, dass die genannten Unternehmen als Spione für die US-Regierung fungieren und der US-Militär bei Angriffen auf den Iran helfen.
Apple-Investoren reagierten jedoch verhalten auf die Drohungen. Die Aktie stieg am Dienstag um 2,9 % auf 253,79 $. Auch im Nachmittagshandel konnte die Aktie weitere 0,47 % zulegen und schloss bei 254,99 $.
Die US-Regierung hat angekündigt, jegliche Angriffe des IRGC vereiteln zu wollen. Obwohl der Iran keine Raketen besitzt, die die USA erreichen könnten, besteht die Sorge, dass es zu Terrorakten gegen US-Technologie- und Finanzunternehmen innerhalb der USA kommen könnte. Die Informationstechnologie (IT)- und KI-Unternehmen werden vom IRGC als Erweiterung der US-Regierung betrachtet und sollen bei der Auswahl von Angriffszielen gegen den Iran helfen.
Die Eskalation der Spannungen unterstreicht die fragile Lage in der Region und die zunehmende Gefahr von Cyberangriffen und anderen Formen der Destabilisierung. Die Reaktion der Märkte zeigt, dass die Technologiebranche zwar berührt ist, aber bisher widerstandsfähig.
Die Warnung des IRGC ist kein Einzelfall, sondern Teil einer strategischen Eskalationslinie, die die globale Wirtschaft vor neue Herausforderungen stellt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Drohungen in konkrete Aktionen umgesetzt werden.
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