Arm weicht bei windows-grafik aus - qualcomm und nvidia übernehmen
ARM, das Unternehmen hinter den Prozessoren wie Snapdragon, bestätigt, dass es keine eigenen Grafikprozessoren (GPUs) für Windows-Systeme entwickeln wird. Stattdessen werden die Grafikfunktionen von Partnern wie Qualcomm und Nvidia übernommen.

Arm setzt auf effiziente cpus, nicht gpus
ARMs Geschäftsmodell basiert darauf, CPUs zu entwerfen, die auf Energieeffizienz ausgerichtet sind. Das Unternehmen bevorzugt, dass andere Firmen, wie Nvidia und Qualcomm, die Grafikprozessoren entwickeln und diese dann in ihre eigenen Chips integrieren. Dieses Konzept hat sich in der Mobilfunkindustrie bewährt und erlaubt es, leistungsfähige Geräte mit langem Akkilauf zu erstellen.
For Windows-Systemen gibt es jedoch keine direkte GPU-Integration von ARM. Stattdessen werden die Grafikfunktionen von anderen Firmen bereitgestellt, wie von Qualcomm mit Adreno-GPUs in Snapdragon-Prozessoren oder von Nvidia mit GeForce-GPUs in ihren eigenen Chips. Dies bedeutet, dass die Grafikleistung in Windows-Systemen, die ARM-CPUs verwenden, von diesen Partnern stammt und nicht direkt von ARM.
ARMs Fokus auf effiziente CPUs, die Energie sparen, soll ermöglichen, Geräte zu erstellen, die tagelang laufen können, ohne zu überhitzen. Dies ist insbesondere bei mobilen Geräten von Bedeutung, die oft nicht immer an eine Stromquelle angeschlossen sind.
Die Entscheidung, keine eigenen GPUs für Windows zu entwickeln, entspricht dem Geschäftsmodell von ARM und setzt auf die Expertise von Partnern wie Nvidia und Qualcomm im Bereich der Grafikprozessoren. Für Windows-Nutzer bedeutet dies, dass sie weiterhin Grafikleistungen aus den GPUs von Nvidia und Qualcomm in ihren Systemen erhalten werden.
