Chatgpt verweigert nun stilimitation mehr
OpenAIs Chatbot ChatGPT legt neue Regeln
für die Schreibstilimitation fest. Der AI-Texter lehnt nun explizite Anfragen ab, Inhalte im Stile bekannter Autoren zu generieren. Stattdessen schlägt er alternative Antworten vor, die den übertragenen Stil ohne direkte Imitation einfangen.
Technisch-legale absicherung
Die Änderung zielt auf die juristische Abwehr von Inhaltsschutz- und Urheberrechtsansprüchen ab. So behauptet der Chatbot, Inhalte erstellen zu können, die die atmosphärische Stimmung eines bestimmten Autors einfangen, jedoch nicht exakt dessen VIP-Stil nachahmen. In diesem Sinne begründet OpenAI seine Position, sich angesichts möglicher Klagen nicht durch direkte Imitation zu belasten.
Das neue Vorgehen gründet sich auf die US-amerikanische Rechtsprechung, die die konkrete Ausdrucksform einer Schöpfung schützt, nicht jedoch den allgemeinen Stil eines Autors. Ein Hauch von Abwandlung bleibt also im Spiel, um den Grat zwischen Recht und Unrecht zu schmal halten.