Huawei plantet in Ägypten: Datenzentrum-Deal im Visier
Huawei hat ein Angebot für den Bau von Datenzentren in Ägypten vorgelegt. Das chinesische Technologieunternehmen will demnach 1.408 Chips des Typs Ascend 950 sowie weitere 600 Prozessoren der Modelle Ascend 910B liefern, um eine Infrastruktur für KI-basierte Unterhaltung zu schaffen. Laut Bloomberg News, das sich auf vertraute Quellen beruft, soll die gesamte Infrastruktur innerhalb von zwölf Monaten errichtet werden.

Strategische Bedeutung für China und USA
Der Deal, der auch die Beteiligung von iFlytek Co. vorsieht, wäre ein bedeutender Schritt für China, um seine Position im globalen Wettbewerb um die Vorherrschaft im Bereich künstlicher Intelligenz zu stärken und sich gegen die USA zu behaupten. Washington reagiert mit Nachdruck und versucht, durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Nvidia, AMD und Microsoft einen Gegenansatz zu bilden. Das US-Außenministerium betont, dass Ägypten ein wichtiger Dialogpartner in Bezug auf die technologische Führung der USA im Bereich der KI sei.
Für Huawei wäre der Gewinn des Vertrags ein wichtiger Test, um seine Prozessoren auch international zu verkaufen – trotz der US-Sanktionen. Für die USA bedeutet ein Verlust des Vertrags, dass ein chinesischer Hersteller in einem strategisch wichtigen Markt Fuß fassen könnte. Die Konkurrenz um den Zuschlag ist somit eine Schlüsselstellung im globalen Wettlauf um die Infrastruktur für künstliche Intelligenz, insbesondere in Afrika und dem Nahen Osten.