Indra und hanwha schließen 4,5-milliarden-euro-abkommen für neuen panzer für das spanische heer

Die spanische Technologiegruppe Indra hat dieses Dienstag ein Abkommen mit der südkoreanischen Firma Hanwha unterzeichnet, um den neuen Panzer für das spanische Heer zu entwickeln und zu produzieren. Der Vertrag ist mit über 4,5 Milliarden Euro dotiert.

Ein wichtiger schritt für spaniens verteidigung

Ein wichtiger schritt für spaniens verteidigung

Indra wird die Plattform der südkoreanischen K-9 Panzerhaubitze als Grundlage für den neuen spanischen System verwenden. Damit kehrt Spanien eine Fähigkeit zurück, die es bereits besaß, bevor sie verloren ging.

Der neue panzerisierte Artillerie-Geschützsystem wird über zwei Phasen produziert. Die erste Phase umfasst die Herstellung von Barbettes, die in den Indra-Anlagen in Gijón erfolgen wird. In der zweiten Phase werden die verschiedenen Komponenten und Waffensysteme in einer neuen Anlage in Spanien integriert, die 2027 in Betrieb gehen soll.

Indra hat ein Initialinvestment von 130 Millionen Euro getätigt und plant, den neuen System in Zukunft auch an andere Länder zu verkaufen, nach Genehmigung von Hanwha.

Die Lieferungen der neuen Panzer an das spanische Heer sollen zwischen 2033 und 2034 abgeschlossen werden. Der neue System wird in vier verschiedenen Varianten angeboten: Plattform, Munitionsträger, Führung und Rückführung.

«Wir haben die nationalisierte K-9-Plattform ausgewählt, weil es die am stärksten entwickelte, zuverlässigste und sicherste Option ist», erklärte Indra-Chef Ángel Escribano. «Mit diesem Abkommen garantieren wir die vollständige Übertragung von Technologie, so dass das spanische System 100% national in Design, Herstellung, Integration, Instandhaltung und zukünftiger Entwicklung sein wird. Das ist reale Souveränität».