Intelligente geräte: komplexität als sicherheitsrisiko
Die Zahl intelligent vernetzter Geräte, die in Häusern und alltägliches Leben eingesetzt werden, steigt stetig. Von intelligenten Fernsehern über Überwachungskameras, Smartphones, Tablets bis hin zu intelligenten Haushaltsgeräten gibt es kaum noch ein Gebiet, in dem solche Geräte fehlen.

Ein wachsender angriffsfläche für cyberkriminalität
Obwohl diese Geräte vielfältige Vorteile bieten und das Leben erleichtern, sind sie auch ein wachsendes Sicherheitsrisiko. Denn je mehr Geräte vernetzt werden, desto größer wird die Angriffsfläche für Cyberkriminelle.
Der Kryptologe und Sicherheitsexperte Peter Gutmann erläutert, dass nicht alle Geräte ein komplexes Betriebssystem benötigen, um sicher zu funktionieren. Er betont, dass einfache Systeme, wie z.B. Realtime-Operating-Systeme (RTOS) oder bare metal-Ansätze, die Anfälligkeit für Sicherheitslücken dramatisch reduzieren können.
Gutmanns Argumentation richtet sich vor allem gegen politische Entscheidungen, die die Offenlegung und das Management von Fehlermeldungen in den genannten Ecosystemen betreffen. Der Diskurs wurde insbesondere durch Daniel Stenberg, den Erfinder von cURL, ausgelöst, der in seinem Artikel
