Linkedin: eine unterschätzte einnahmequelle für spanische unternehmen
LinkedIn gilt in der Regel als Plattform, um ihr professionelles Profil zu präsentieren und sich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Doch in Spanien wird oft das wahre Potenzial dieser Firma unterschätzt. Laut einem Bericht von Scoringmy im März 2026 hat nur knapp der 5,91% der aktiven Berufstätigen in Spanien ein Profil auf LinkedIn. Trotzdem generiert ein durchschnittlicher Anwender jährlich etwa 1.594 Euro an Kommunikationswirkung, wie eine Studie von PeoplexBrand Aceleradora SL zeigt.

Bessere ergebnisse durch aktivere nutzung
Die Spanier bleiben jedoch hinter dem Median zurück. Sie veröffentlichen im Schnitt nur 1,56 Beiträge pro Monat und erreichen damit nur etwa 2,9% der Nutzer. Durch eine bessere Profilgestaltung und regelmäßigere Aktualisierungen könnten Unternehmen jedoch erheblich mehr Nutzer erreichen und dadurch einen signifikanten Einnahmezuwachs erzielen. Laut Scoringmy steigt der Einzelneinzugsbetrag pro Mitarbeiter sogar um bis zu 150 Euro, wenn die Mitarbeiterprofile verbessert werden.
Die Lücke zwischen Potential und Realisierung ist jedoch insbesondere in bestimmten Branchen besonders groß. So überzeugen die Sekundärbildung, die Banken, die Gesundheitsbranche, die Immobilienbranchen und das Rechtswesen in der Darstellung ihrer Mitarbeiter am meisten. Hier liegen die Unternehmen strukturell besser aufgestellt, um von den Chancen, die LinkedIn bietet, zu profitieren.
