Meta schärft schutz vor betrug in sozialen netzwerken
Meta intensiviert den Kampf gegen Online-Betrügereien auf Plattformen wie WhatsApp, Facebook und Messenger. Der Konzern testet neue Sicherheitsfunktionen, um Nutzer vor gefälschten Kontaktaufnahmen und Kontoübernahmen zu schützen.

Betrügerische kontos und geräteverknüpfungen sollen entlarvt werden
Insbesondere auf Facebook werden Nutzer nun über verdächtige Kontaktanfragen gewarnt. Die Plattform analysiert, ob ein Profil beispielsweise wenige gemeinsame Freunde hat, sich in einem anderen Land befindet oder erst kürzlich erstellt wurde.
WhatsApp geht einen Schritt weiter: Bei dem Versuch, Geräte zu verknüpfen – oft über manipulierbare QR-Codes – werden Nutzer nun explizit über mögliche Betrugsversuche informiert. Die Plattform liefert Details zum Ursprungsort der Anfrage, was eine größere Kontrolle über die eigene Kontosicherheit ermöglicht.
Die Maßnahmen erstrecken sich auch auf Messenger, wo verdächtige Angebote, beispielsweise von neuen Kontakten, frühzeitig erkannt und gemeldet werden. Meta hat im vergangenen Jahr über 159 Millionen betrügerische Anzeigen entfernt und 10,9 Millionen Accounts auf Facebook und Instagram, die mit Betrugsnetzwerken in Verbindung stehen, gesperrt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Überprüfung von Werbetreibenden. Meta strebt an, dass 90 Prozent der Werbeeinnahmen von verifizierten Anbietern generiert werden – aktuell sind es noch 70 Prozent. Diese Verschärfung der Kontrollen ist ein notwendiger Schritt, um das Vertrauen in die sozialen Medien wiederherzustellen. Die Zahlen sprechen für sich: Der Kampf gegen betrug ist ein Dauerzustand.
