Meta setzt auf fossile brennstoffe: milliarden für neue gas-planten
Die Technologiegigant Meta verstärkt seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen im Wettlauf um die künstliche Intelligenz. Das Unternehmen investiert massive Summen in den Bau von sieben neuen Erdgas-Kraftwerken, um sein energiehungriges Rechenzentrum „Hyperion“ in Louisiana zu versorgen. Die Entscheidung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da der Druck auf Tech-Unternehmen hinsichtlich Energieverbrauch und Kosten weiter steigt.

Hyperion: der größte datenspeicher von meta
Das ambitionierte Projekt Hyperion wird zum größten Rechenzentrum, das Meta je betreibt. Um den Energiebedarf von 5,2 Gigawatt zu decken, plant das Unternehmen den Bau von sieben neuen Gas-Kraftwerken und den Ausbau der Stromnetze in Louisiana und Arkansas. Dazu gehören auch 240 Meilen an Übertragungsleitungen, Batteriespeicher und Modernisierungen von Atomkraftwerken.
Die Finanzierung des gesamten Projekts, einschließlich der Infrastruktur, wird von Meta getragen. Entergy Corp., ein Energieversorger, sichert zu, dass Meta die vollen Kosten für die Stromversorgung trägt. Laut Entergy könnten die Maßnahmen die Stromkosten für Kunden über 2 Milliarden Dollar im Laufe von 20 Jahre senken.
Diese Entwicklung geschieht inmitten zunehmender Kritik von Kunden und Verbraucherschutzgruppen an Technologieunternehmen. Donald Trump selbst hat gefordert, dass die Unternehmen die Kosten für ihre eigene Stromversorgung tragen sollen, um steigende Strompreise zu vermeiden. Meta hat sich zu den Investitionen und deren Auswirkungen auf die Klimaziele nicht geäußert. Die Strategie wirft Fragen auf, wie schnell die Tech-Industrie ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren kann, während sie gleichzeitig die Entwicklung leistungsstarker KI-Systeme vorantreibt.
Die enorme Energiefrage der KI-Zentren deutet auf eine grundlegende Verschiebung hin. Die Kosten für künstliche Intelligenz könnten sich in den Stromrechnungen der Bürger widerspiegeln – eine Entwicklung, die kaum noch zu verhindern ist.