Okcupid verkaufte 3 millionen benutzerdaten an clarifai

Die Online-Dating-Plattform OKCupid hat ohne Erlaubnis fast drei Millionen Benutzerfotos und persönliche Daten an die Firma Clarifai verkauft, die sich auf maschinelles Sehen mit AI-Gehirnen spezialisiert hat.

Keine strafe für okcupid, nur ein versprechen

Keine strafe für okcupid, nur ein versprechen

Die Handlung von OkCupid, einer Tochtergesellschaft von Match Group, die auch Tinder, Hinge und weitere Dating-Apps betreibt, verstieß gegen die Privatsphäre-Politik der Firma, die angab, Benutzerdaten niemals an Dritte zu verkaufen, ohne sie vorher zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Daten zu verweigern.

Die Federal Trade Commission (FTC) hat den Fall abgeschlossen, ohne eine Strafe gegen OkCupid zu verhängen. Stattdessen verpflichtete sie die Plattform, nie wieder Falschinformationen zu verbreiten oder anderen zu helfen, und sich strikt an Datenschutzregeln zu halten.

OkCupid hat die Vorwürfe und den Abschluss des Verfahrens begrüßt, betonte jedoch, dass die Angelegenheit aus dem Jahr 2014 stamme und nicht ihre heutigen Praktiken widerspiegle.