Siemens setzt auf künstliche intelligenz: starker auftakt 2026 treibt wachstum voran
Ein starkes quartal für siemens
Der deutsche Technologiekonzern Siemens verzeichnete einen vielversprechenden Start in das Geschäftsjahr 2026. Besonders die Divisionen Digital Industries und Smart Infrastructures trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Die Digital Industries, spezialisiert auf Automatisierung in Fabriken, und Smart Infrastructures, die sich um Rechenzentren kümmert, übertrafen die Erwartungen. Künstliche Intelligenz (KI) hat sich zu einem zentralen strategischen Pfeiler für Siemens entwickelt.

Ki als strategischer fokus
Siemens integriert KI umfassend in seine Wertschöpfungskette, von der Konstruktion und Entwicklung bis hin zur Produktion und Energieinfrastruktur. Dies ermöglicht es Siemens, vom wachsenden Bedarf an industriellen KI-Lösungen zu profitieren und sein technologisches Ökosystem durch strategische Partnerschaften auszubauen. Die Nachfrage nach Rechenzentren und der damit verbundene Bedarf an Infrastruktur treiben den Erfolg von Smart Infrastructures an.

Partnerschaften mit technologiegiganten
Zentrale Partnerschaften mit Nvidia und Microsoft sind dabei entscheidend. Gemeinsam mit Nvidia entwickelt Siemens ein Betriebssystem für industrielle KI und treibt die Fortschritte in Simulationsmodellen und der Nutzung autonomer digitaler Zwillinge in 3D voran. Mit Microsoft wird der Industrial Copilot ausgebaut, neun neue KI-gestützte Tools für die Fertigungsindustrie werden in das Softwareportfolio integriert.
Rekordauftragseingang und umsatzsteigerung
Das Siemens Group verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg der Auftragseingänge um 10 % auf 21,4 Milliarden Euro und einen Umsatzanstieg von 8 % auf 19,1 Milliarden Euro. Obwohl der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 42 % auf 2,2 Milliarden Euro sank (aufgrund des Verkaufs der Tochtergesellschaft Innomotics), erreichte der Gesamtauftragbestand einen Rekordwert von 120 Milliarden Euro. Roland Busch, CEO von Siemens, betonte die strategische Positionierung des Unternehmens und die treibende Kraft der KI.
Starke performance der divisionen
Die Division Digital Industries erzielte einen Anstieg der Auftragseingänge um 13 % und der Umsätze um 10 %, mit einer Verbesserung des Margens auf 17,8 %. Smart Infrastructure, ein wichtiger Wachstumstreiber in den Bereichen Elektrifizierung und Rechenzentrumsinfrastruktur, steigerte die Auftragseingänge um 22 % auf einen historischen Höchstwert von 7,2 Milliarden Euro und verbesserte die Marge auf 19 %, getrieben durch Großaufträge in den USA. Die Mobility Division verzeichnete ebenfalls ein Wachstum von 10 % bei den Auftragseingängen und 9 % beim Umsatz.
Ausblick und zukunftsperspektiven
Siemens ist gut positioniert, um von den Wachstumsmärkten zu profitieren. Der Fokus auf digitalisierung und Elektrifizierung, kombiniert mit der strategischen Integration von KI, verspricht weiterhin ein starkes Wachstum. Die Partnerschaften mit führenden Technologieunternehmen wie Nvidia und Microsoft werden dabei eine entscheidende Rolle spielen. Die Investitionen in KI sollen die Effizienz steigern, neue Geschäftsmodelle ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit von Siemens weiter stärken.
| Division | Auftragseingang (Q1 2026) | Umsatz (Q1 2026) | Marge |
|---|---|---|---|
| Digital Industries | +13% | +10% | 17,8% |
| Smart Infrastructure | +22% | +x% | 19% |
| Mobility | +10% | +9% | N/A |
- Siemens Group Auftragseingang: +10% (21,4 Mrd. €)
- Siemens Group Umsatz: +8% (19,1 Mrd. €)
- Siemens Group Nettogewinn: -42% (2,2 Mrd. €)
- Gesamtauftragbestand: Rekord von 120 Mrd. €