Tech-preisschock: wie apple und sony die verbraucher ausbeuten

Die Tech-Welt ist in Aufruhr. Die Preise für Smartphones und Konsolensysteme schießen ins Unermessliche – und das trotz technologischer Fortschritte. Es ist ein Teufelskreis, der die Konsumenten zunehmend unter Druck setzt.

Ein marathon der erhöhungen

Seit Jahren beobachten wir einen kontinuierlichen Preisanstieg bei apple-Produkten und auch bei Sonys PlayStation. Der iPhone 7, der 2016 auf den Markt kam, kostete damals 769 Euro. Heute, 2026, verlangen die Experten schon mal 959 Euro für ein Modell mit 256 Gigabyte Speicher. Das ist eine Steigerung, die weit über die Inflationsrate hinausgeht.

Die Marke iPhone überschreitete im Jahr 2017 mit dem iPhone X die 1000-Euro-Marke – und zwar bereits mit einem Modell lediglich mit 64 Gigabyte Speicher. Seitdem hat sich die Regel etabliert: Die Preise steigen stetig an, mit Ausnahme der günstigeren SE-Modelle. Aber auch andere Hersteller folgen diesem Beispiel.

Die playstation als paradebeispiel

Die playstation als paradebeispiel

Die PS4 Pro, die 2016 auf den Markt kam, wurde für rund 399 Euro angeboten. Die neue PS5 Pro kostet mittlerweile über 799 Euro – ein Preis, der die Community enttäuscht hat. Selbst SSDs, die für schnellen Speicherbedarf in PCs und Konsolen benötigt werden, haben ihre Preise aufgrund der wachsenden Nachfrage in Rechenzentren drastisch erhöht. Hier spielen geopolitische Spannungen und der Bedarf an Hochleistungs-Speicher eine Rolle, aber auch die Bereitschaft der Verbraucher, für eine bestimmte Marke zu zahlen.

Warum steigen die preise trotz technologischer fortschritte?

Warum steigen die preise trotz technologischer fortschritte?

Die Logik des Marktes würde eigentlich eine sinkenden Preise aufgrund technologischer Weiterentwicklung erwarten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Während Displays in den letzten zehn Jahren deutlich günstiger geworden sind – ein 4K-Fernseher, der vor zehn Jahren über 1000 Euro kostete, ist heute oft schon für rund 300 Euro zu haben – stagnieren oder steigen die Preise bei Smartphones, Computern und Konsolen weiterhin.

Der markt als ausbeutung

Der markt als ausbeutung

Die Situation ist alarmierend. Rund 190.000 Elektronikfirmen, die mit dem Risiko des Geschäftsabschlusses konfrontiert sind, weil sie nicht genügend RAM haben, beschreiben die Lage als „Kampf ums Überleben“. Es ist eine Frage der Profitmaximierung, die über die Bedürfnisse der Verbraucher gestellt wird. apple profitiert weiterhin von seiner Marktposition und verkauft weiterhin die meisten Smartphones weltweit. Sony hingegen scheint kaum Konkurrenz zu haben, was die Preisgestaltung zusätzlich beeinflusst. Diese Entwicklung ist nicht nur frustrierend, sondern gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Branchen.

Ein düsteres bild für die zukunft

Die anhaltenden Preissteigerungen könnten die Situation weiter verschärfen. Die Krise der Komponenten und die anhaltenden Konflikte tragen dazu bei. Es ist eine Entwicklung, die die Konsumenten zunehmend belastet und die Frage aufwirft, wie lange diese Spirale noch weitergehen kann. Die Zukunft der Tech-Branche sieht düster aus – zumindest solange die Profitgier ungebremst bleibt.