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USA überraschen BCE mit Intervention zur Yen-Unterstützung

Die USA überraschten die Europäische Zentralbank (EZB) letzte Woche mit einer historischen Intervention am Devisenmarkt, um Japan zu unterstützen. Details wurden dem EZB-Gremium erst nach dem Verkauf von Euro zum Kauf von Yen bekannt gegeben, wie der Financial Times unter Berufung auf mehrere Informanten mitteilte.

Lagarde und Bessen diskutierten die Operation

BESSENT, der Schatzsekretär der USA, und EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprachen am Samstag über die Transaktion, nachdem die von den USA am 31. Juli durchgeführte Operation bereits abgeschlossen worden war, so eine der Financial Times zitierten Quellen.

Bedenken wegen ungewöhnlicher Vorgehensweise

Bedenken wegen ungewöhnlicher Vorgehensweise

Einige hochrangige EZB-Funktionäre betrachteten die Verwendung von Euro anstelle von Dollar durch die USA als eine bisher ungekannte Verletzung traditioneller Gepflogenheiten der Zusammenarbeit zwischen westlichen Währungsbehörden, fügten die FT-Quellen hinzu.

Ziel: Yen-Stabilisierung

Ziel: Yen-Stabilisierung

Das Ziel der Operation war es, Japan bei der Stabilisierung des Yen zu unterstützen, der seinen niedrigsten Stand seit 40 Jahren erreicht hat. Tokio hatte sich letzte Woche bereits in den Devisenmarkt eingemischt, um den Yen vor einer weiteren Abwertung zu schützen, die Inflationsrisiken zweiten Grades verursachen könnte.

Warnungen vor weiteren Interventionen

Warnungen vor weiteren Interventionen

BESSENT und die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama warnten Anfang dieser Woche, dass sie bei Bedarf erneut in den Yen-Markt eingreifen würden. Das japanische Finanzministerium wies außerdem darauf hin, dass es die Möglichkeit nutzen würde, über die Federal Reserve Dollar zu erhalten, indem es seine US-Staatsanleihen als Sicherheit einsetzt, ohne diese aktiv verkaufen zu müssen.