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Windows 11: Microsoft kämpft mit dem Kontextmenü – Nutzer erhalten mehr Kontrolle

Microsofts Versprechen einer deutlichen Verbesserung des Kontextmenüs in Windows 11 hält Einzug. Seit der Veröffentlichung wurde das Menü, das sich durch die Anhäufung von Anwendungen Dritter immer unübersichtlicher gestaltet, schmerzlich kritisiert. Nutzer klagen über lange Ladezeiten und eine reduzierte Praktikabilität. Nun scheint die Softwarefirma eine umfassende Neugestaltung in Angriff zu nehmen, die sowohl die Performance als auch die Benutzerfreundlichkeit deutlich verbessern soll.

Neues Kontextmenü: Weniger ist mehr

Die erste Präsentation des überarbeiteten Menüs fand im Rahmen eines Windows Insider Events in London statt. Ein funktionsfähiges Prototyp zeigt, dass Microsoft sich primär auf die Reduzierung der Anzahl der angezeigten Elemente konzentriert. Statt einer endlosen Liste aller verfügbaren Aktionen, einschließlich Erweiterungen von Drittanbietern, wird das Menü nun lediglich die häufigsten Systembefehle präsentieren. Dieser Ansatz soll die Öffnungszeit des Menüs drastisch verkürzen, selbst auf Systemen mit zahlreichen installierten Anwendungen.

Die spezifischen Optionen von Drittanbieter-Apps bleiben weiterhin zugänglich, werden jedoch effizienter geladen, um Verzögerungen und visuelles Durcheinander zu vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stabilisierung des Systems, da viele der installierten Erweiterungen für die langsame Anzeige des Kontextmenüs verantwortlich sind. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Umsetzung dieser Pläne zu beurteilen.

Personalisierung als Schlüssel

Personalisierung als Schlüssel

Ein weiteres Highlight der Neugestaltung ist der optionale „Personalisierungs“-Button am unteren Rand des Menüs. Von dort aus sollen die Nutzer die Möglichkeit erhalten, zu bestimmen, welche Anwendungen ihre Optionen im Kontextmenü anzeigen, unnötige Einträge auszublenden und die Reihenfolge der Befehle individuell zu gestalten. Die Anpassungsmöglichkeiten sind erheblich und ermöglichen es, das Menü optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.

Es wird erwartet, dass das überarbeitete Kontextmenü bis Ende 2026 allen Windows 11-Nutzern zur Verfügung steht. Die Softwarefirma scheint sich der Kritik bewusst zu sein und plant, die Benutzer mit mehr Kontrolle und einer deutlich verbesserten Performance zu belohnen. Die kommenden Updates werden genau beobachtet, um zu sehen, ob Microsoft seine Versprechen einlösen kann.