Gefahr im verzug: iptv-piraten räumen mit £750.000 ab

Die Kriminalität im Bereich der IPTV-Piraterie nimmt weiter zu. Eine aktuelle Operation in Manchester hat vier Verdächtige festnahmen und mehrere Millionen an illegal erworbenen Gewinnen aufgedeckt.

Premier-league-spiele im fokus

Die Polizei in Großbritannien hat in Zusammenarbeit mit der Firma Sky eine Gruppe von IPTV-Piraten aufgeklärt, die illegalen Zugang zu Premier-League-Spielen, Pay-TV-Kanälen, Filmen und Serien ermöglichten.

Die mutmaßlichen Betreiber nutzen dafür modifizierte Geräte, um ihre Dienste anonym zu machen. Ihre Server konnten jedoch mehr als 750.000 GBP einbringende Inhalte an Tausende von Kunden gleichzeitig bereitstellen.

Besondere gefahr für die nutzer

Besondere gefahr für die nutzer

Experten warnen davor, dass die von solchen IPTV-Anbietern installierten Software häufig unbekannte Malware enthält, die sensible Daten wie Passwörter oder Bankverbindungsinformationen sammelt.

Ferner haben die Behörden bei solchen Operationen immer wieder Hinweise auf Betrugsfälle gefunden, bei denen die IPTV-Anbieter nach Zahlung der Abonnementskosten plötzlich verschwunden sind.

Die britische Polizei betont jedoch, dass es schwierig ist, die IPTV-Piraterie endgültig zu besiegen, da diese immer populärer und lukrativer wird, insbesondere weil viele Menschen aufgrund hoher offizieller Lizenzpreise zu solchen Diensten greifen.