Spanien plantzt kindesgeld von 200 euro pro monat ein – hoffnung für familien?
Ein bahnbrechendes sozialpaket für spanische familien
Die spanische Regierung unter Premierminister Pedro Sánchez plant eine revolutionäre Maßnahme zur Bekämpfung der Kinderarmut und zur Stärkung der Familien: ein universelles Kindesgeld von 200 Euro pro Monat für jedes Kind bis zum 18. Lebensjahr. Diese Initiative, vorgeschlagen vom Ministerium für soziale Rechte, Konsum und Agenda 2030, wurde vom Ministerrat gebilligt und ist Teil einer umfassenderen Strategie zur nachhaltigen Entwicklung bis 2030.
nn
Die notwendigkeit des kindesgeldes in spanien
Trotz einer der größten Volkswirtschaften der Europäischen Union kämpft Spanien mit einer alarmierend hohen Kinderarmut. Fast ein Drittel der Kinder (29,2%) lebt unterhalb der Armutsgrenze, ein Wert, der deutlich über dem EU-Durchschnitt von 19,3% liegt. Die Gefahr von Armut und sozialer Ausgrenzung (AROPE) betrifft sogar noch mehr Kinder (34,6% im Vergleich zu 24,2% in der EU).
nn
Das ziel: armutsbekämpfung und stärkung des sozialstaates
Das geplante Kindesgeld soll den spanischen Sozialstaat stärken und die Armut sowie die soziale Ungleichheit reduzieren. Es wird als ein grundlegendes Recht angesehen und soll besonders den Familien mit geringem Einkommen zugutekommen. Studien des UNICEF schätzen, dass die Einführung eines solchen Kindesgeldes die Kinderarmut in Spanien um bis zu 7,1 Prozentpunkte senken könnte, was über 530.000 Kindern aus der Armut helfen würde.
nn